Ulrike Meyfarth. 1972, München. Sie 16. Ich noch keine 12. Und da war noch der Fosbury-Flop. Aber sie sprang die unglaubliche Höhe von 190 cm. Goldmedaille. Und nochmal 1984 in Los Angeles. Und dazwischen viele deutsche Meisterschaften. Dieser Tage sagt sie im Kölner Stadtanzeiger zu den laufenden Wettbewerbungen für Olympische Spiele in Deutschland von München, Berlin, Hamburg und Köln-Rhein-Ruhr: „Ich priorisiere keine der deutschen Städte. Ich war 2024 in Paris und 2012 auch in London, ein Vergleich der jetzigen Bewerber mit diesen großflächigen Metropolen fällt mir schwer. Man wollte mich schon für die Bewerbung von München vor den üblichen Botschafter-Karren spannen, weil ich für die Menschen dort immer noch ein Gesicht der Spiele von 1972 bin.
Die Abstimmungsunterlagen werden versandt. Dann einfach NEIN ankreuten und den Stimmzettel in den blauen Briefumschlag. Zukleben. Auf der Wahlbenachrichtigung auf der Rückseite Datum und Unterschrift und diesen zettel mit dem blauen Umschlag in den Roten. Zukleben und dann auf zur Suche nach dem gelben Briefkasten. Hilfreich ist es für die spätere eigene Auswertung, sich die Nummer des Briefwahlbezirks abzuschreiben.
Die tolle Broschüre gibt es nur auf Nachfrage wahlamt@stadt-koeln oder über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung. Doch die liegt doch schon im roten Briefumschlag. Keine gute Idee vom Wahlamt.
„Eine objektscharfe Kostendarstellung … ist derzeit nicht möglich“ Antwort auf zwei Anfragen von der Ratsfraktion Die Linke im Kölner Rat
Bis zum 4. Juni müssen alle Städte, die sich für die Olympischen Spiele bewerben, den Fragenkatalog des DOSB beantworten. Im Kapitel 6 der Fragenkataloges geht es auch um die Finanzierungskosten. Die Stadt München hatte bereits Ende letzten Jahres ein Gutachten vorgelegt. Sie gehen von 18 bis 21 Mrd. Euro aus. Kosten für die Durchführung und die Investitionen. NRW-Ministerpräsident Wüst geht von 4,8 Mrd. Euro Durchführungskosten aus, ohne das im Detail transparent darzustellen. Über die Investitionskosten schweigt er.
Der DOSB stellt in seinem Fragenkatalog klar:
„Die Plausibilisierung der finanziellen Machbarkeit und Umsetzbarkeit der Konzepte stellt einen wichtigen Baustein für die Gesamtevaluierung der Konzepte dar“.
Im Kapitel 6.5 Leitfragen wird vom DOSB ausgeführt:
„Die Fragen sind in der zugehörigen Excel-Tabelle 6.5 Leitfragen Kosten und Finanzierung zu beantworten, welche den Gebietskörperschaften auf der digitalen Plattform (SharePoint) zum Download zur Verfügung steht. Die Spalten zu den jeweiligen Fragen sind mithilfe der Legende innerhalb der Excel-Liste nachvollziehbar.“
Man sieht, die Anforderungen des DOSB sind beträchtlich und auch konkret. Auf die zwei Anfragen der Kölner Ratsfraktion Die Linke zu den Investitionen in Köln antwortet die Stadtverwaltung ausweichend und nichtssagend:
„Die laufenden Instandhaltungskosten der städtischen bzw. von Betreibern verantworteten Sportstätten fallen grundsätzlich unabhängig von Olympischen und Paralympischen Spielen an und richten sich nach den jeweiligen Betreiber- und Eigentümermodellen sowie den vorhandenen Instandhaltungsprogrammen“ und
„Eine objektscharfe Kostendarstellung unter heutigem Finanzrahmen ist derzeit nicht möglich, da die genauen Anforderungen der Sportarten im jeweiligen Austragungsjahr in dieser Phase noch nicht vorliegen.“ Ds 750/2026 und in der Drucksache 753/2026
„Stadt-weite Maßnahmen, die ausschließlich und spezifisch für Olympische und Paralympische Spiele vorgesehen wären, sieht das Konzept derzeit nicht vor; vielmehr wird auf die reguläre Weiterentwicklung des ÖPNV und des Radverkehrs bis zu einem möglichen Austragungsjahr (z. B. 2044) abgestellt.“ (Ds 753/2026)
Das Ganze ist nicht nur ein Trauerspiel, sondern macht die Intransparenz des Bürgerentscheides deutlich. Das Rechnungsprüfungsamt hatte festgestellt:
„Der Rat hat mit dem Beschluss vom 3.4.2025 gefordert, dass vor einer Entscheidung transparent darzustellen ist, welche Chancen und Kosten auf die Stadt zukommen könnten.“ (Anlage zu Vorlage 3303/2025)
Das heißt, dass die Verwaltung den Ratsbeschluss nicht umsetzt und sich verweigert.
In diesen Tagen findet viel Werbung zum „Ja“ zu Olympia statt. Entweder machen städtische oder stadtnahe Gesellschaften wie Messe, Sparkasse Anzeigen. Oder es steht bei allen Werbeplakaten der Spruch „Politische Werbung. Sponsor ist die Landesregierung“.
Doch die Stadt Köln gibt selber 300.000 Euro für ihre eigen Öffentlichkeitsarbeit aus. Dazu zählen die – schwach besuchte – Eröffnungsveranstaltung am 10. März im Stollwerk, die städtische Internetseite und die Stände auf den Wochenmärkten.
Doch als der Rat der Stadt Köln am 16.12. 2025 über die Vorlage zum Ratsbürger*innenentscheid entschieden hat, waren darin 25 000 Euro für Werbung, Öffentlichkeits- und Pressearbeit (Teilplan 542621) vorgesehen und vom Rat freigegeben. Damit sollen die Wahlhelfenden zur Auszählung am 19. April geworben werden.
Doch die aktuelle Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln geht weit darüber hinaus. Wie die Stabsstelle Olympia beim Oberbürgermeister Burmester mitteilt:
„Für diese kommunikativen Maßnahmen im Rahmen der Bewerbungskampagne einschließlich der Veranstaltungen stehen Mittel in Höhe von bis zu 300.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel werden im Rahmen der Bewirtschaftung des Haushalts 2026 aus ohnehin für Öffentlichkeitsarbeit vorgesehenen Mitteln bereitgestellt.“
Das Team Olympia greift somit in die Taschen der Öffentlichkeitsarbeit für das Jahr 2026, die dann an anderer Stelle in 2026 fehlen.
Das Pikante an der Sache ist, dass es keinen politischen Beschluss zur Umwidmung gibt, noch dass es bisher überhaupt laut und deutlich gesagt wird.
Vor wenigen Tagen lüftete der Oberbürgermeister Burmester das Geheimnis in einem Instagram-Video.
So geht Transparenz: so tun als ob die gesamte Öffentlichkeitsarbeit für die olympischen Spiele vom Land NRW oder Sponsoren bezahlt wird und später sagen, dass auch städtische Gelder verwendet werden.
„Wer soll Olympia bezahlen, was kosten die Spiele ehrlich den Bürger, die Bürgerin der Stadt Köln?“, diese Frage können Sie, kannst Du an den Ständen der Offiziellen gerne stellen. hier die Termine:
So sieht ein Muster-Stimmzettel zur Entscheidung über eine Olympia-Bewerbung in NRW aus. Stimme mit „Nein“!
Viele Menschen wissen nichts vom Bürgerentscheid in 16 NRW-Städten. Das konnten wir erneut an den Infoständen am 7. und 14. März feststellen. Trotzdem gibt es Interessen und Diskussionen. Die Zeit bis zum 19. April ist knapp, und dazwischen liegt auch noch Ostern! Also aufgepasst! Aktiv werden!
Köln-Poll, den 10. März 2026 – In der Nacht zum 9. März 2026 kam es erneut zu einem Einbruch und erheblicher Sachbeschädigung im Poller Schützenhaus. Türen und Fensterelemente wurden aufgebrochen, Inventar zerstört und Teile des Gebäudes verwüstet. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, vor der Anwohnerinnen, Vereine und Engagierte seit Monaten gewarnt haben – vergeblich.
Trotz mehrfacher Hinweise auf die mangelnde Sicherung reagierte das zuständige Sportamt bislang nicht angemessen. Die erneuten Vorfälle verdeutlichen ein eklatantes Organisationsversagen und mangelnde Verantwortung innerhalb der Verwaltung.
„Der Einbruch war mit Ansage“, erklärt Dirk Bachhausen von den Afra Schützen. „Wer ein öffentliches Gebäude derart ungesichert lässt, nimmt Vandalismus und Zerstörung billigend in Kauf.“
Die Unterlassung notwendiger Schutzmaßnahmen durch die Stadtverwaltung steht sinnbildlich für eine besorgniserregende Gleichgültigkeit gegenüber der Vereins- und Nachbarschaftsarbeit in Poll. Statt effektiver Unterstützung für ehrenamtliches Engagement entsteht der Eindruck bürokratischer Trägheit und fehlender Prioritätensetzung.
Wir fordern daher eine unverzügliche Sicherung des Gebäudes, eine transparente Aufklärung der bisherigen Versäumnisse und ein konkretes Sanierungskonzept, um weiteren Schaden abzuwenden und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Verwaltung wiederherzustellen.
zum Abschluss dieses besonderen Jahres laden wir euch herzlich zu unserem letzten Stammtisch am 22.12.2025 um 19:00 Uhr in die Villa Afra, Hubertusweg 1 in Köln-Poll, ein.
Lasst uns noch einmal in gemütlicher Runde zusammenkommen, plaudern, lachen und auf die schönen Momente des Jahres anstoßen – mit einem gratis Glühwein zur Einstimmung auf die festliche Zeit.
Wenn das Jahr sich dem Ende neigt, ist es schön, innezuhalten. Wir denken an all die Begegnungen, an gemeinsames Lachen, an Ideen, die entstanden sind, und an Freundschaften, die gewachsen sind.
Lasst uns diesen Abend nutzen, um dankbar zurückzublicken und mit Zuversicht nach vorne zu schauen – auf ein neues Jahr voller gemeinsamer Erlebnisse, Freude und Zusammenhalt.
Wir freuen uns auf euch und einen stimmungsvollen Jahresausklang in vertrauter Runde!
Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der St. Sebastianus & Afra Schützenbruderschaft Köln von 2012,
die Adventszeit rückt näher – und damit auch unser nächster Veedels-Stammtisch! In gemütlicher Atmosphäre möchten wir mit euch zusammenkommen, quatschen, lachen, anstoßen und das Jahr gemeinsam ausklingen lassen.
Dieses Mal erwartet euch eine besonders festliche Stimmung, denn wir treffen uns in der weihnachtlich dekorierten Villa Afra. Für gute Laune, nette Begegnungen und das ein oder andere Heißgetränk ist natürlich gesorgt! 🎄✨
📅 Termin:
Dienstag, 9. Dezember 2025 Ab 19:00 Uhr
📍 Ort:
Villa Afra Hubertusweg 1 51105 Köln
Ob langjähriges Mitglied, neugierige Nachbarn oder Freunde unserer Bruderschaft – alle sind herzlich willkommen!
Wir freuen uns sehr auf einen schönen Abend mit euch! Eure St. Sebastianus & Afra Schützenbruderschaft Köln von 2012
Erneut ist der Versuch der Stadt Köln gescheitert, das traditionsreiche Schützenhaus der Afra-Schützen in Köln-Poll zu übernehmen und abzureißen. Die vom Sportamt initiierte Maßnahme musste durch die Gerichtsvollzieherin abgebrochen werden, da die Stadtverwaltung erneut keine ordnungsgemäßen Unterlagen vorlegen konnte.
Darüber hinaus steht die geplante Ausgabe von 500.000 Euro für den Abriss im Widerspruch zur aktuell geltenden Haushaltssperre der Stadt. Diese untersagt ausdrücklich alle nicht zwingend notwendigen Ausgaben. Damit wird deutlich: Die Kölner Verwaltung ist weder rechtlich noch finanziell in der Lage, den Abriss dieses wichtigen Bürger- und Begegnungsortes durchzusetzen.
Das Schützenhaus der Afra-Schützen dient seit Jahrzehnten als kommunaler Treffpunkt im Stadtteil Poll – und hat sich in den letzten Jahren zugleich zu einem wichtigen Schutz- und Begegnungsraum für queere Menschen in Köln entwickelt. Besonders befremdlich wirkt daher, dass die Stadtverwaltung ausgerechnet jenes Gebäude beseitigen wollte, dessen Erhalt sie noch in diesem Jahr mit Fördermitteln zur Renovierung unterstützt hatte.
Die Afra-Schützen fordern die Stadt Köln auf, endlich von ihren Abrissplänen Abstand zu nehmen und gemeinsam mit dem Verein an einer zukunftsfähigen, bürgernahen Lösung für das Schützenhaus zu arbeiten.
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Freundinnen und Freunde,
wir laden euch herzlich ein zum nächsten Veedelsstammtisch – am Mittwoch, den 12.11.2025 um 19:00 Uhr in der Villa Afra in Poll.
Lasst uns wieder zusammensitzen, Geschichten teilen, lachen, Pläne schmieden und einfach dieses besondere Gefühl unseres Veedels feiern. Dieses Gefühl, das uns verbindet – egal ob wir uns täglich sehen oder nur ab und zu begegnen.
Kommt vorbei, bringt eure gute Laune, eure Ideen und vielleicht auch jemanden mit, der unser Miteinander noch nicht kennt. Denn genau das ist es, was unser Viertel so lebendig macht: die Menschen, die zusammenhalten, füreinander da sind und die Nachbarschaft zu einer kleinen Familie machen.
Auf ein gemütliches Beisammensein, auf gemeinsames Lachen – auf das Poller Veedelsgefühl!